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Nicht jeder kam mit einem „grünen
Daumen“ auf die Welt – Tipps zur
Pflanzenpflege können helfen.

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Friedl Tipps

zur Pflanzenpflege

Welche Pflanzen bauen Trichloräthylen (fettlösende Flüssigkeit in Putzmitteln etc.) gut ab?
  • Einblatt
  • Spatiphyllum
  • Drachenbaum
  • Dracaena deremensis „Warneckii“
  • Dracaena deremensis „ Janet Graig“
  • Dracaena marginata
  • Bogenhanf
  • Sansevieria trifasciata
  • Efeu
  • Hedera helix
Welche Pflanzen bauen Benzol (enthalten in Tabakrauch etc.) gut ab?
  • Efeu
  • Hedera helix
  • Einbaltt
  • Spatiphyllum
  • Drachenbaum
  • Dracaena marginata
  • Efeutute
  • Epipremnum aureus
  • Drachenbaum
  • Dracaena deremensis „Warneckii“
  • Bogenhanf
  • Sansevieria trifasciata
  • Kolbenfaden
  • Aglaonema modestum
Welche Pflanzen bauen Formaldehyd (enthalten in Parkettböden, Dämmstoffe, etc.) gut ab?
  • Echte Aloe
  • Aloe barbadensis
  • Grünlilie
  • Chlorophytum elatum
  • Baumfreund
  • Philodendron selloum
  • Drachenbaum
  • Dracaena fragrans „Massangeana“
  • Efeutute
  • Epipremnum aureus
  • Purpurtute
  • Syngonium podophyllum
  • Chrysantheme
  • Chrysanthemum morifolium
  • Gerbera
  • Gerbera jamesonii
  • Drachenbaum
  • Dracaena deremensis „Warneckii“
Gartentipp: Was ist bei der Bepflanzung eines Aquaterrarium zu beachten?

Viele Menschen, die Baumfarne in einem Botanischen Garten oder vielleicht sogar schon am Naturstandort gesehen haben, sind fasziniert von diesen wundervollen Pflanzen. Das archaische Erscheinungsbild der Baumfarne und der exotische Reiz dieser Pflanzen machen sie zu etwas ganz Besonderem. Und so stellt sich oft der Wunsch ein, ein Exemplar zu besitzen. Viele Baumfarnarten wachsen in den Tropen und sind nur mit erheblichem Aufwand in beheizten Gewächshäusern zu kultivieren. Einige Arten wachsen jedoch auch in subtropischen und kühlen Klimazonen und eignen sich auch für unsere Region. Beachtet man einige Dinge bei ihrer Pflege, sind Baumfarne recht einfach zu kultivieren.

Verwendeter Baumfarn im Aquaterrarium = Dicksonia antarctica
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Dicksonia antarctica liegt in ostaustralischen Bergwäldern in Tasmanien. Dicksonia antarctica ist eine langsam wachsende Baumfarnart. Sein Stammwachstum beträgt pro Jahr ca. 2,5 bis 5 cm. Er kann jedoch einen stattlichen Stamm mit einem Durchmesser von 40 cm erreichen. Der Stamm wird von einem Wurzelgeflecht umzogen, das maßgeblich mit an der Flüssigkeitsaufnahme beteiligt ist. 

Standort
Dicksonia antarctica eignet sich in Österreich nur als Kübelpflanze. Er sollte an einem halbschattigen bis schattigen, geschützten Platz im Garten stehen. Dort, wo einheimische Moose und Farne gut gedeihen, fühlt sich auch Dicksonia antarctica wohl. Die Überwinterung sollte an einem frostfreien, hellen Standort stattfinden. 

Wasser
Dicksonia antarctica darf niemals austrocknen! Er sollte bei trockenen Witterungsverhältnissen regelmäßig gegossen werden. Bei älteren Exemplaren muss der Stamm mit seinem Wurzelgeflecht ebenfalls feucht gehalten werden. Als Gießwasser eignet sich am besten Regenwasser. 

Temperatur
Milde Temperaturen bekommen ihm am besten. Je ausgeglichener desto besser. Frosttoleranz – 6 °C bis – 12 °C. Bei ca. – 4 °C sterben die Wedel der Farne ab. Dies schadet der Pflanze jedoch nicht, da sie im Frühjahr neu austreiben. 

Dünger
Mit Grünpflanzendünger während der Wachstumsperiode regelmäßig, aber eher sparsam düngen. 

Erde
Der Dicksonia antarctica wächst gut auf humosem, leicht saurem Boden. Gute Blumenerde mit etwas Torf mischen oder Spezialerde für Rhododendren verwenden.

Rankende Pflanze: Kastanienwein = Tetrastigma voinierianum

Heimat: Der in Ostindien und den pazifischen Inseln beheimatete Kastanienwein ähnelt im Blatt unserer Rosskastanie, zählt aber zur Familie der Rebengewächsen. Er wächst mit seinen hellgrünen fünfteiligen Blättern als Liane an mächtigen Bäumen. Die Blätter fühlen sich weich an, da sie an der Unterseite filzartig behaart sind. Der Kastanienwein ist eine sehr stark wachsende Pflanze und braucht daher viel Wasser und stickstoffbetonten Dünger. Die Temperatur sollte 12°C nicht unterschreiten und ist dadurch zur Begrünung von Wohnräumen und beheizten Wintergärten als rankende Pflanze an Gittern, Seilen oder Säulen sehr gut geeignet. 

Zur Bewässerung aller Pflanzen im Aquaterrarium wurde ein individuelles Bewässerungssystem gewählt. Durch dieses System können sich die Pflanzen selbst versorgen. Bewässert wird nur nach dem tatsächlichen Bedarf der Pflanzen, nicht nur in Vertretung während der Urlaubszeit, sondern die ganze Saison über. 

Die selbstregulierenden Fühler steuern mittels Wasserdruck aber ohne Strom und ohne Automat, die langsam tropfende und sehr sparsame Wassergabe. Anpassungen an die Pflanzengröße und veränderbare Anlagen sind jederzeit möglich, womit sich ein breites Spektrum von Anwendungen eröffnet – von den Balkonkästen, über die Kübelpflanzen auf der Terrasse, oder im Wintergarten bis hin zu kleineren Beetpflanzungen, Solitärgehölzen im Garten oder den Tomaten im Kleingewächshaus.