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Hätten Sie's gewusst?

Warum schenkt man immer eine ungerade Anzahl Blumen?

Diese Tradition stammt aus Frankreich. Früher wollte man damit zeigen, dass die Blumen nicht auf dem Markt gekauft worden waren.

Während Blumen auf dem Markt nämlich immer in gerader Anzahl angeboten wurden, verkauften sie die Blumengeschäfte, die sich von den Marktfrauen abheben wollten, in ungerader Anzahl. Der Brauch, eine ungerade Anzahl Blumen zu schenken, hat sich bis heute gehalten. Allerdings nur dann, wenn die Blumen auf den ersten Blick zählbar sind, ab 10 Blumen wird das schwierig und daher steht es den Konsumenten frei zu wählen.

Wieso schenkt man zur Geburt eines Kindes einen Türkranz?

In der Antike wurde bei der Geburt eines Kindes ein Kranz an die Tür gehängt, um das frohe Ereignis kundzutun. Dazu muss man wissen, dass der Kreis oder Ring, der ja ohne Anfang und Ende ist, schon immer Sinnbild des ewig Währenden - und somit auch des Lebens - war. In Italien wird bei der Geburt eines Kindes noch heute ein Türkranz geschenkt und auch bei uns wird dieser Brauch immer stärker.

Wie und wann entstand der Muttertag?

Bereits die alten Römer und Griechen widmeten den Müttern ihrer Götter Feiern und Feste. Im 13. Jahrhundert gab es in England unter Heinrich III. am Sonntag Laetare den sog. Mothering Day, einen Tag im Jahr, an dem die Menschen in die Kirche (Mutter Kirche) gingen, um mit der ganzen Familie zusammenzukommen.

Zum ersten Mal wurde der Muttertag 1914 in Amerika als nationaler Feiertag begangen. Der Muttertag hat seinen Ursprung in der Frauenbewegung in England und den USA. Die Amerikanerin Ann Marie Reeves Jarvis versuchte 1865 eine Mütterbewegung namens Mothers Friendships Day zu gründen. Sie hatte das Ziel, dass die Söhne nicht mehr in Kriegen geopfert werden sollen.

Als Begründerin des heutigen Muttertags gilt die Methodistin Anna Marie Jarvis. Sie hatte, in Philadelphia am 9. Mai 1907, an einem zweiten Sonntag im Mai (zum 2. Todestag ihrer eigenen Mutter, Ann Maria Reeves Jarvis aus Grafton, West Virginia) mit 500 weißen Nelken ihre Liebe zu ihrer gestorbenen Mutter zum Ausdruck bringen wollen und vor der Kirche diese an andere Mütter ausgeteilt. Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin in derselben Kirche den Müttern erstmals eine Andacht gewidmet.

In Österreich gilt die Begründerin der Frauenbewegung Marianne Hainisch als Initiatorin des Muttertages, der während der zweiten Amtszeit ihres Sohnes Michael Hainisch als Bundespräsident eingeführt wurde. Zusammen mit der Pfadfinderbewegung engagierte sie sich für die Einführung des Muttertags in Österreich, der dort ab 1924 gefeiert wurde. So gab es am 9. Mai 1926 eine große Parade des Wiener Pfadfinderkorps auf der Ringstraße anlässlich des Muttertages. Der Umzug führte dann werbewirksam aufbereitet an Marianne Hainisch vorbei, der Bundesfeldmeister der Pfadfinder Graf Wilczek gratulierte ihr und übergab ihr Blumen.

Quelle: Wikipedia

Vom allerersten Adventkranz

Nicht immer hat es einen Adventkranz gegeben. Es war vor ungefähr 150 Jahren in der Stadt Hamburg. Dort lebte der evangelische Pfarrer Johann Heinrich Wichern. Es sah in seiner Stadt die vielen Kinder, die in den Straßen bettelten, weil sie keine Menschen mehr hatten, die für sie sorgen konnten. Das ließ ihm keine Ruhe. Deshalb gründete er ein Waisenhaus. Es wurde das Rauhe Haus genannt. Hier fanden diese Kinder ein Zuhause. Als nun die Adventzeit kam, überlegte er, wie er diese Zeit mit den Kindern am besten feiern könnte.

Plötzlich hatte er eine Idee. Er versammelte am Abend im Advent die Kinder um sich, um zu erzählen und mit ihnen zu beten. Dabei zündete er zunächst eine Kerze an, dann jeden Abend eine mehr. Am Weihnachtsabend leuchteten 24 Kerzen. Pfarrer Wichern hatte einen Freund, der baute im nächsten Advent einen großen Kronleuchter. Rundherum band er grüne Tannenzweige. Auf Ihnen hatten nun alle 24 Kerzen Platz. Die Freunde von Pfarrer Wichern waren so begeister, dass sie überall von diesem ersten Adventkranz erzählten. So dauerte es nicht lange, da gab es in vielen Familien einen Adventkranz. Allerdings wurde aus dem großen Leuchter ein grüner Kranz aus Tannengrün mit vier Kerzen, für jede Adventwoche eine

über's Christkindl

Das Christkind wurde eigentlich von Martin Luther (1483-1546) "erfunden".

Im Mittelalter wurden die Kinder durch den Hl.Nikolaus am 6.Dezember beschenkt. Die Protestanten lehnten die katholischen Heiligen, also auch den Hl.Nikolaus ab, nicht jedoch den Brauch des Schenkens am Nikolaustag - Martin Luther ersetzte also kurzerhand den Hl.Nikolaus durch das Christkind, das in der Nacht auf den 25. Dezember Geschenke verteilt.

Bis ins 20 Jhdt. (fragt mal eure Großeltern) beschränkte sich bei den Katholiken das Schenken auf den Nikolaustag. Erst Anfang des letzten Jahrhunderts zog das "evangelische" Christkind zusammen mit Adventskranz und Weihnachtsbaum auch bei den Katholiken ein.
Zeitgleich spielte es im protestantischen Weihnachtsbrauch eine immer geringere Rolle und wurde schließlich vom Weihnachtsmann verdrängt. So kam es, dass das eigentlich protestantische Christkind heutzutage hauptsächlich bei katholischen Familien einkehrt.

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