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Friedl's Tipps

Es wird immer wichtiger, den Wohnbereich auch mit Pflanzen wohnlicher zu gestalten. Dabei legen wir auf Design und Aussehen sehr großen Wert. Denn Pflanzen sind nicht nur Pflanzen, sondern tragen zur gesamten Wohnungsgestaltung einen großen Teil bei.

Mittlerweile gibt es schon ein sehr großes Sortiment an besonderen Gefäßen, die sich individuell nach Wunsch in den Wohnraum integrieren oder als Eye-Catcher fungieren. Es muss nicht immer der weiße Keramiktopf sein.

Um Ihnen einen Teil dieses großen Pflanzen- und Gefäßesortiments näher zu bringen, steht Ihnen Ihr Blumenschmuckgärtner gerne zur Verfügung.

Pflanzen, die Trichloräthylen (fettlösende Flüssigkeit in Putzmitteln etc.) gut abbauen:
  • Einblatt
  • Spatiphyllum
  • Drachenbaum
  • Dracaena deremensis „Warneckii“
  • Drachenbaum
  • Dracaena deremensis „ Janet Graig“
  • Drachenbaum
  • Dracaena marginata
  • Bogenhanf
  • Sansevieria trifasciata
  • Efeu
  • Hedera helix
Pflanzen, die Benzol (enthalten in Tabakrauch etc.) gut abbauen:
  • Efeu
  • Hedera helix
  • Einbaltt
  • Spatiphyllum
  • Drachenbaum
  • Dracaena marginata
  • Efeutute
  • Epipremnum aureus
  • Drachenbaum
  • Dracaena deremensis „Warneckii“
  • Bogenhanf
  • Sansevieria trifasciata
  • Kolbenfaden
  • Aglaonema modestum
Pflanzen, die Formaldehyd (enthalten in Parkettböden, Dämmstoffe, etc.) gut abbauen:
  • Echte Aloe
  • Aloe barbadensis
  • Grünlilie
  • Chlorophytum elatum
  • Baumfreund
  • Philodendron selloum
  • Drachenbaum
  • Dracaena fragrans „Massangeana“
  • Efeutute
  • Epipremnum aureus
  • Purpurtute
  • Syngonium podophyllum
  • Chrysantheme
  • Chrysanthemum morifolium
  • Gerbera
  • Gerbera jamesonii
  • Drachenbaum
  • Dracaena deremensis „Warneckii“
Gartentipp – Bepflanzung Aquaterrarium

Faszination Baumfarn:

Viele Menschen, die Baumfarne in einem Botanischen Garten oder vielleicht sogar schon am Naturstandort gesehen haben, sind fasziniert von diesen wundervollen Pflanzen. Das archaische Erscheinungsbild der Baumfarne und der exotische Reiz dieser Pflanzen machen sie zu etwas außergewöhnlichem. Und so stellt sich oft der Wunsch ein, ein Exemplar zu besitzen. Viele Baumfarnarten wachsen in den Tropen und sind nur mit erheblichem Aufwand in beheizten Gewächshäusern zu kultivieren. Einige Arten wachsen jedoch auch in subtropischen und kühlen Klimazonen und eignen sich auch für unsere Region. Beachtet man einige Dinge bei ihrer Pflege, sind Baumfarne recht einfach zu kultivieren.

Verwendeter Baumfarn im Aquaterrarium = Dicksonia antarctica

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Dicksonia antarctica liegt in ostaustralischen Bergwäldern in Tasmanien. Dicksonia antarctica ist eine langsam wachsende Baumfarnart. Sein Stammwachstum beträgt pro Jahr ca. 2,5 bis 5 cm. Er kann jedoch einen stattlichen Stamm mit einem Durchmesser von 40 cm erreichen. Der Stamm wird von einem Wurzelgeflecht umzogen, das maßgeblich mit an der Flüssigkeitsaufnahme beteiligt ist.

Standort: Dicksonia antarctica eignet sich in Österreich nur als Kübelpflanze. Er sollte an einem halbschattigen bis schattigen, geschützten Platz im Garten stehen. Dort, wo einheimische Moose und Farne gut gedeihen, fühlt sich auch Dicksonia antarctica wohl. Die Überwinterung sollte an einem frostfreien, hellen Standort stattfinden.

Wasser: Dicksonia antarctica darf niemals austrocknen! Er sollte bei trockenen Witterungsverhältnissen regelmäßig gegossen werden. Bei älteren Exemplaren muss der Stamm mit seinem Wurzelgeflecht ebenfalls feucht gehalten werden. Als Gießwasser eignet sich am besten Regenwasser.

Temperatur: Milde Temperaturen bekommen ihm am besten. Je ausgeglichener desto besser. Frosttoleranz – 6 °C bis – 12 °C. Bei ca. – 4 °C sterben die Wedel der Farne ab. Dies schadet der Pflanze jedoch nicht, da sie im Frühjahr neu austreiben.

Dünger: Mit Grünpflanzendünger während der Wachstumsperiode regelmäßig, aber eher sparsam düngen.

Erde: Der Dicksonia antarctica wächst gut auf humosem, leicht saurem Boden. Gute Blumenerde mit etwas Torf mischen oder Spezialerde für Rhododendren verwenden.

Als rankende Pflanze wurde der Kastanienwein = Tetrastigma voinierianum

Heimat: Der in Ostindien und den pazifischen Inseln ist der Kastanienwein beheimatete Kastanienwein ähnelt in Blatt unserer Rosskastanie zählt aber zur Familie der Rebengewächsen. Er wächst mit seinen hellgrünen fünfteiligen Blättern als Liane an mächtigen Bäumen. Die Blätter fühlen sich weich an da sie an der Unterseite filzartig behaart sind. Der Kastanienwein ist eine sehr stark wachsende Pflanze und braucht daher viel Wasser und stickstoffbetonten Dünger. Die Temperatur sollte 12 °C nicht unterschreiten und ist dadurch zur Begrünung von Wohnräumen und beheizten Wintergärten als rankende Pflanze an Gittern, Seilen oder Säulen sehr gut geeignet.

Zur Bewässerung aller Pflanzen im Aquaterrarium wurde ein individuelles Bewässerungssystem gewählt. Durch dieses System können sich die Pflanzen selbst versorgen. Bewässert wird nur nach dem tatsächlichen Bedarf der Pflanzen, nicht nur in Vertretung während der Urlaubszeit sonder die ganze Saison über.

Die selbstregulierenden Fühler steuern mittels Wasserdruck aber ohne Strom und ohne Automat, die langsam tropfende und sehr sparsame Wassergabe. Anpassungen an die Pflanzengröße und veränderbare Anlagen sind jederzeit möglich, womit sich ein breites Spektrum von Anwendungen eröffnet – von den Balkonkästen, über die Kübelpflanzen auf der Terrasse, oder im Wintergarten bis hin zu kleineren Beetpflanzungen, Solitärgehölzen im Garten oder den Tomaten im Kleingewächshaus.

Weihnachtsstern – Poinsettia – Euphorbia pulcherrima

Der Weihnachtsstern gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse, Euphorbiaceae und ist zur Kultpflanze für weihnachtliche Räume geworden, seit er in Deutschland um 1950 erstmals als Topfpflanze kultiviert wurde, die auch unter den erschwerten Wachstumsbedingungen in zentralgeheizten Räumen zurecht kam. Beliebt und vertraut ist die ursprünglich strahlend rote Form. Daneben gibt es heute auch rosa, weiße, cremefarbene, schrill pinkfarben oder leuchtend gelb, ebenso gibt es gekrauste oder auch gesprenkelte Weihnachtssterne oder auch „Adventsterne“. Der Weihnachtsstern ist ein ideales Geschenk für viele Gelegenheiten und „offenbart den Überbringer als anspruchsvollen Ästheten“ (John Langley).

Was wir zwischen November und Februar als vermeintliche Blütenpracht bewundern, sind übrigens die so genannten Hochblätter an den äußeren Zweigen, die echten Blüten der beliebten Pflanze sind klein, grün-gelb und unauffällig.

Beheimatet ist die Pflanze in Mexiko, deshalb wird sie auch „Stern der Azteken“ genannt.

Die Legende erzählt, dass die kleine Pepita, ein armes Mädchen aus Mexiko am Weihnachtsabend kein Geschenk für das Jesuskind hatte, das sie ihm in die Krippe der Kapelle legen konnte. Ratlos kniete sie sich ins Gras neben dem Weg und pflückte ein paar Gräser und fertigte daraus einen kleinen Blumenstrauß. Verlegen und mit ein paar Tränchen im Gesicht betrat sie die Dorfkapelle. Als sie jedoch ihr Geschenk in die Krippe legte, wurde plötzlich aus den Gräsern ein Strauß voller roter Blüten. Jeder, der dies sah, glaubte an ein Wunder – es geschah vor ihren Augen. Und von diesem Tag an hießen die kräftigen roten Blumen – „Blumen der Heiligen Nacht“, da sie jedes Jahr zur Weihnachtszeit blühten.

Der Naturforscher Alexander Freiherr von Humboldt brachte den Weihnachtsstern von seiner Amerikareise erstmals nach Europa. In der Natur wächst der Weihnachtsstern strauchartig und wird in seiner Heimat einige Meter hoch.

Beim Kauf eines Weihnachtssterns sollte man darauf achten, dass die Hochblätter zwar bereits ausgefärbt, die Blütenknospen in der Mitte aber möglichst noch geschlossen sind oder sich gerade erst öffnen. Das ist die beste Gewähr für Frische und dafür, dass die Zimmerpflanze noch über einen langen Zeitraum hinweg blühen wird. Für den Transport muss der Weihnachtsstern in der kühlen und frostigen Zeit gut verpackt werden – mehrere Lagen Papier sind ideal, sonst hat man nicht viel Freude daran.

Nach der Blüte wird Verblühtes abgeschnitten und das Gießen verringert. Im Frühjahr gibt man dann die Pflanze in frische Blumenerde, steigert aber die Topfgröße nicht. In größeren Töpfen würde der Weihnachtsstern viele Blätter, aber nur wenige Blüten und Hochblätter entwickeln! Man sollte dem Weihnachtsstern jeweils nur fünf Triebe lassen. Diese Triebe regelmäßig stutzen, damit sie sich möglichst oft verzweigen und die Pflanzen buschiger wachsen. Ab Juni bis Oktober wieder düngen.

Als eine so genannte „Kurztagspflanze“ benötigt der Weihnachtsstern zur erneuten Blütenbildung mindestens zwölf Stunden absolute Dunkelheit pro Tag. Deshalb stülpt man ab Oktober täglich abends eine lichtundurchlässige Haube (z.B. einen Karton) darüber, um das Licht entsprechend lange auszusperren. Ein winziger Lichtstrahl kann den Lohn aller Bemühungen zunichte machen!

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